Der Verein
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Von den Anfängen bis 1945
Alexander Vogel und einige Gleichgesinnte gründeten 1892 den "Turnerbund Jahn". Zentraler Anlaufpunkt war in den Anfangsjahren die Gastwirtschaft Johann Kirch in der Elstergasse. Der "Der Turngarten", ebenfalls in der Elstergasse stand als erste Übungsstätte zur Verfügung.

Gründungs- und Ehrenmitglieder des TSV Jahn Würzburg

Zielstrebigkeit im turnerischen Können brachte bis zum 1. Weltkrieg bereits beachtliche sportliche Erfolge. Nach dem Krieg war ein Neubeginn notwendig. Fast alle Turner der 1. Männerriege waren auf den Schlachtfeldern gestorben. Der Verein wurde mit großem Idealismus neu organisiert. Die Arbeit der führenden Frauen und Männer zeigte schon bald ein erfreuliches Gesicht.

Turnriege des TSV Jahn Würzburg

Adam Burkard führte seine Frauenriege im Laufe von 14 Jahren in den nationalen Wettbewerben von Erfolg zu Erfolg. Oskar Hammelbacher gehörte ebenfalls zu den kraftvollen Erneuerern unseres Turnvereins. In seiner Jugend war er Weltmeister im Stemmen. Im Jahre 1922 brachte er das Kiliani Volksfest vom Sanderrasen auf die linke Mainseite zum Viehmarktplatz. Er schuf den Sommerturnplatz des Vereins auf der alten Bastion beim Viehhof. Unter seiner Leitung wurden Jahnler Sieger bei den Deutschen Turnfesten in München und Köln. In dieser Zeit begann auch der jährliche Staffellauf "Rund um Würzburg" bei dem die Alt-Herren Mannschaft des TSV Jahn 1892 siebenmal hintereinander den Sieger stellen konnte. 1920 gründete Oskar Hammelbacher die Boxabteilung des TSV Jahn 1892. Trainer war der deutsche Schwergewichtsmeister Richard Bauer. Die Boxstaffel des TSV Jahn 1892 war, bis zu ihrem Vereinsaustritt in den 50 er Jahren, sehr erfolgreich.

Turner des TSV Jahn Würzburg

Von 1920 bis 1929 beherbergte der TSV Jahn 1892 eine über die Grenzen Bayern hinaus bekannte Schwimmabteilung. 1935 wurde ein lange gehegter Wunschtraum wahr. Die erste Jahn Turnhalle war fertig und konnte bezogen werden. Der letzte Höhepunkt turnsportlicher Erfolge vor dem 2. Weltkrieg war im Jahr 1938 beim Deutschen Turn und Sportfest in Breslau. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges brachte den Verein an den Rand seiner Existenz. 1939 wurde die Jahn Turnhalle Kriegsgefangenen Unterkunft. Die aktiven Turner wurden in den Krieg geschickt, 52 Männer starben einen sinnlosen Tod.

Turner des TSV Jahn Würzburg
... von 1945 bis in die Gegenwart
Nach der totalen Zerstörung Würzburgs wurde der TSV Jahn 1892 am 27.01.1946 neu gegründet. Unter der Vereinsführung von Fritz Düngfelder begann der Neubeginn. Das Kernstück des Vereins, die Turnhalle mit ihren Geräten war zertrümmert. Ab dem Jahre 1950 gab es ein neues Vereinsheim. Es wurde der Mittelpunkt einer sich glücklich entwickelnden Zeit im TSV Jahn 1892. Doch es gab nichts geschenkt. Mit Fleiß und großem Einsatz aller Mitglieder wurde von den verantwortlichen des TSV Jahn 1892 der Erfolg, besonders im sportlichen Bereich, auf den Weg gebracht. Bereits beim großen Turnfest in Hamburg 1953 gab es 4 erste Plätze für den TSV Jahn 1892. Weitere Erfolge in den folgenden Jahren steigerten das bundesweite Ansehen des TSV Jahn 1892 in der Welt des Turnens. 1957 wurde die neue Turnhalle eingeweiht. Vater des Wiederaufbaus war Adam Burkard der in Zusammenarbeit mit den Vereinsmitgliedern die Kraftanstrengung eines Hallenneubaus schulterte. Ende der 1960er Jahre verlor das Turnen, insbesondere das Geräteturnen, an Interesse. Neue Abteilungen wurden innerhalb des Vereins ins Leben gerufen. Freizeitsport war das Lösungswort. In Zusammenarbeit mit den Vorsitzenden des Vereins ist der Oberturnwartin Gertrud van Eckert diese neue Ausrichtung des TSV Jahn 1892 vorzüglich gelungen. In den 1970er Jahren wurde die Turnhalle, den Anforderungen der Zeit entsprechend, modernisiert. Unter Erwin van Eckert wurde in den 1980er Jahren die komplette Turnhalle neu saniert.

Im TSV Jahn 1892 sind heute über 400 Mitglieder organisiert, darunter mehr als 100 Kinder und Jugendliche.

Beachvolleyballfeld des TSV Jahn Würzburg